Ausmisten: Mach dich frei von unnötigem Ballast!

Ausmisten

Das neue Jahr hat begonnen und ich habe mal wieder eine Dokumentation über Minimalismus gesehen.

Es fasziniert mich einfach, wie viel die Protagonisten in solchen Dokus doch immer ausmisten. Und vielleicht noch mehr, wie viel Zeug tatsächlich total überflüssig ist. Und es motiviert mich auch auszumisten. Ich bin danach voller Tatendrang, ähnlich wie früher als ich James Bond Filme geschaut habe. Da wollte ich immer gleich Agent werden.

Und auch als ich über Weihnachten in der Heimat war, war eine der Hauptaktivitäten “Ausmisten”. Als wir da nun im Keller zugange waren und ich bei beinahe allen Dingen “MÜLL!” verkündete, kam mir der Gedanke, dass wir vielleicht viel häufiger ausmisten sollten. Nicht nur alle paar Jahre, sondern vielleicht jedes Jahr?

Über ein Jahr kann sich so viel überflüssiges Anhäufen, dass eine gewisse Häufigkeit dabei helfen könnte, nicht zu viel anzusammeln.

Ich denke auch aus diesem Grund liebe ich Schrottwichteln. Ich werde Sachen los, die ich nicht mehr brauche und ich bekomme Sachen, zu denen ich keine emotionale Bindung habe und bei denen auch keiner weint, wenn ich sie anschließend entsorge oder weiterverschenke. Und das befreiende Gefühl gleich zweimal Dinge losgeworden zu sein, kommt auch noch dazu!

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Selbstsabotage: Warum meine 30 Bücher Challenge scheiterte

Selbstsabotage: Mein Challenge Kalender

30 Bücher auf ein ganzes Jahr verteilt. Das war meine Challenge des letzten Jahres. Zuvor hatte ich mich des Öfteren mal an 30-Tage-Challenges gewagt. Dazu findest du hier einen Beitrag zu meine ersten Erfahrungen mit Challenges sowie einen praktischen Kalender für deine eigene 30-Tage-Challenge zum Herunterladen und Ausdrucken.

Doch diese Challenge sollte anders werden. Nicht über 30 sondern über 366 Tage, 2020 war ein Schaltjahr, wollte ich 30 Bücher mit mindestens 100 Seiten lesen. Das wären 2,5 Bücher im Monat. Eine machbare Aufgabe, dachte ich zumindest zu Beginn dieser Challenge. Doch ich sollte Selbstsabotage an mir verüben.

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Manchmal sind es die kleinen Dinge

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben

Manchmal vergessen wir, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Wir verlieren uns zu häufig im Angesicht großer Aufgaben und können gar nicht mehr unterscheiden, ob eine Situation eigentlich ganz schön gewesen wäre oder, ob es einfach passiert ist und nicht sonderlich spannend war.

Ein Abend mit guten Freunden; ein Baby, das uns im Zug ganz unbeschwert anlächelt; ein Kompliment, egal ob geben oder nehmen; das Gefühl nach einer anstrengenden Runde Sport; der Duft von kaltem Regenwasser auf heißem Asphalt; das Geräusch von rauem Wind der durch die Blätter zieht; das Teetrinken im seeligen Zuhause bei tobendem Sturm oder gar wie im Bild: ein kleiner Frosch, den wir hochnehmen und der noch einen kurzen Moment auf unserer Hand verweilt, bevor er das Weite sucht.

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