Manchmal sind es die kleinen Dinge

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben

Manchmal vergessen wir, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Wir verlieren uns zu häufig im Angesicht großer Aufgaben und können gar nicht mehr unterscheiden, ob eine Situation eigentlich ganz schön gewesen wäre oder, ob es einfach passiert ist und nicht sonderlich spannend war.

Ein Abend mit guten Freunden; ein Baby, das uns im Zug ganz unbeschwert anlächelt; ein Kompliment, egal ob geben oder nehmen; das Gefühl nach einer anstrengenden Runde Sport; der Duft von kaltem Regenwasser auf heißem Asphalt; das Geräusch von rauem Wind der durch die Blätter zieht; das Teetrinken im seeligen Zuhause bei tobendem Sturm oder gar wie im Bild: ein kleiner Frosch, den wir hochnehmen und der noch einen kurzen Moment auf unserer Hand verweilt, bevor er das Weite sucht.

„Manchmal sind es die kleinen Dinge“ weiterlesen

Alles in Balance: Ohne Böses nichts Gutes?

Balance gut und böse

Vor einiger Zeit habe ich das Buch “Anleitung zum Unglücklichsein” von Paul Watzlawick gelesen. Ich fand das Buch ganz okay, allerdings hatte es keine weitgreifendere, tiefere Botschaft, was ich mir von einem Namen wie Watzlawick erhofft hatte. Dennoch schreibt Watzlawick hier und da einige wahre Dinge auf, die ich gerne näher besprechen würde.

Beispielsweise, dass wir, um glücklich sein zu können, eben auch ab und zu unglücklich sein müssen. Ansonsten wird der Zustand des Glücklichseins nicht mehr als das wahrgenommen, was er ist.

„Alles in Balance: Ohne Böses nichts Gutes?“ weiterlesen

Selbstbild – Fremdbild: Für wen wir uns schön machen

Selbstbild Fremdbild

Ich wurde vor einiger Zeit mal auf meine Tattoos angesprochen. Nicht mit dem Standardspruch: “Hey was bedeutet das, oder das?” sondern mit dem Satz: “Und das gefällt den Mädels?” oder so ähnlich. Ich kann an dieser Stelle nicht mehr genau wiedergeben, wie das Gespräch verlief, jedoch kann ich mich erinnern, was mich zum Nachdenken bewegte.

Ich habe dann darauf geantwortet, dass ich sowohl von Mädels als auch von Jungs schon dafür Komplimente bekommen habe. Woraufhin ich die Antwort bekam, ob man das denn überhaupt wollen würde.

Leute mit Tattoos werden mich an dieser Stelle vielleicht verstehen, wenn ich darauf wieder antwortet, dass mir das egal sei, denn ich habe sie mir für mich stechen lassen und nicht für jemand anderen.

Quintessenz der Konversation war die darauffolgende Aussage: “Wir machen uns doch immer für andere schön.”

Nicht nur, dass ich hier mehr oder weniger der Falschaussage bezichtigt wurde, diese Aussage hat mich auch anderweitig beschäftigt.

„Selbstbild – Fremdbild: Für wen wir uns schön machen“ weiterlesen