Selbstbild – Fremdbild: Für wen wir uns schön machen

Selbstbild Fremdbild

Ich wurde vor einiger Zeit mal auf meine Tattoos angesprochen. Nicht mit dem Standardspruch: “Hey was bedeutet das, oder das?” sondern mit dem Satz: “Und das gefällt den Mädels?” oder so ähnlich. Ich kann an dieser Stelle nicht mehr genau wiedergeben, wie das Gespräch verlief, jedoch kann ich mich erinnern, was mich zum Nachdenken bewegte.

Ich habe dann darauf geantwortet, dass ich sowohl von Mädels als auch von Jungs schon dafür Komplimente bekommen habe. Woraufhin ich die Antwort bekam, ob man das denn überhaupt wollen würde.

Leute mit Tattoos werden mich an dieser Stelle vielleicht verstehen, wenn ich darauf wieder antwortet, dass mir das egal sei, denn ich habe sie mir für mich stechen lassen und nicht für jemand anderen.

Quintessenz der Konversation war die darauffolgende Aussage: “Wir machen uns doch immer für andere schön.”

Nicht nur, dass ich hier mehr oder weniger der Falschaussage bezichtigt wurde, diese Aussage hat mich auch anderweitig beschäftigt.

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Genieß dein Leben! – Aber, wie geht genießen?

Das Essen genießen

Hey du!

Ja du!

Genieß dein Leben! In vollen Zügen, wie du es dir immer vorgestellt hast!

Ich dachte ich sprech dir, mein treuer Leser, mal ein bisschen Mut zu. Und gebe dir die Anerkennung, die du verdient hast. Denn du hast es verdient dein Leben zu genießen. So richtig und voll und ganz!

Mach einfach das, worauf du schon immer Lust hattest! Hau rein und lass dich einfach von nichts aufhalten.

Naja, außer von Gesetzen…und dem vielleicht fehlenden Geld, welches man immer braucht. Ach und von den Menschen um dich herum, die dich, für was auch immer du tust, beurteilen werden. Ach so und von den Verpflichtungen, die du als Erdenbürger hast…

Aber sonst, heyyyyy mach einfach was du willst und genieße dein Leben! 🙂

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Rücksichtnahme – zu viel, zu wenig?

Menschen nehmen Rücksicht

Freitag am frühen Abend. Du steigst in die U-Bahn in Richtung einer Bar, wo du dich mit deinen Freunden auf das verdiente Feierabendbier triffst. Die U-Bahn ist mäßig gefüllt, es ist erst kurz nach der Rush-Hour. Einige Plätze sind frei und deshalb entscheidest du dich dich hinzusetzen, da du ein paar Stationen fahren musst.

Deine U-Bahn kommt an einer zentralen Station vorbei, viele Menschen steigen aus und viele wieder ein. Plötzlich vernimmst du laute Musik aus dem hinteren Wagonteil deiner U-Bahn. Bei einem kurzen Blick nach hinten siehst du eine Gruppe Jugendlicher, die mittels einer Box den ganzen Wagon beschallen.

“Wie rücksichtslos” denkst du dir.

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