Selbstbild – Fremdbild: Für wen wir uns schön machen

Selbstbild Fremdbild

Ich wurde vor einiger Zeit mal auf meine Tattoos angesprochen. Nicht mit dem Standardspruch: “Hey was bedeutet das, oder das?” sondern mit dem Satz: “Und das gefällt den Mädels?” oder so ähnlich. Ich kann an dieser Stelle nicht mehr genau wiedergeben, wie das Gespräch verlief, jedoch kann ich mich erinnern, was mich zum Nachdenken bewegte.

Ich habe dann darauf geantwortet, dass ich sowohl von Mädels als auch von Jungs schon dafür Komplimente bekommen habe. Woraufhin ich die Antwort bekam, ob man das denn überhaupt wollen würde.

Leute mit Tattoos werden mich an dieser Stelle vielleicht verstehen, wenn ich darauf wieder antwortet, dass mir das egal sei, denn ich habe sie mir für mich stechen lassen und nicht für jemand anderen.

Quintessenz der Konversation war die darauffolgende Aussage: “Wir machen uns doch immer für andere schön.”

Nicht nur, dass ich hier mehr oder weniger der Falschaussage bezichtigt wurde, diese Aussage hat mich auch anderweitig beschäftigt.

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Die Gefahr der Filterblase: Steckst du drin?

Die Gefahr der Filterblase

Sagt mal… folgt ihr eigentlich Leuten, die ihr nicht mögt?

Nicht, um sie in den Kommentaren fertig zu machen oder um zu sehen, was sie schon wieder alles falsch machen, sondern um euch ihre Meinung anzuhören?

Oder lest ihr Medien, derer Meinung ihr eigentlich nicht teilt?

Nein?

Dann steckt ihr mitten in einer Filterblase.

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Rücksichtnahme – zu viel, zu wenig?

Menschen nehmen Rücksicht

Freitag am frühen Abend. Du steigst in die U-Bahn in Richtung einer Bar, wo du dich mit deinen Freunden auf das verdiente Feierabendbier triffst. Die U-Bahn ist mäßig gefüllt, es ist erst kurz nach der Rush-Hour. Einige Plätze sind frei und deshalb entscheidest du dich dich hinzusetzen, da du ein paar Stationen fahren musst.

Deine U-Bahn kommt an einer zentralen Station vorbei, viele Menschen steigen aus und viele wieder ein. Plötzlich vernimmst du laute Musik aus dem hinteren Wagonteil deiner U-Bahn. Bei einem kurzen Blick nach hinten siehst du eine Gruppe Jugendlicher, die mittels einer Box den ganzen Wagon beschallen.

“Wie rücksichtslos” denkst du dir.

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Anpassung: Wie du heutzutage überlebst

Soziale Evolution

Schon Charles Darwin stellte die Theorie auf, dass unsere Welt nach einem ganz einfachen Prinzip funktioniert:

Survival of the fittest

Wie ich im letzten Blogpost schon angesprochen habe, wird dieser ikonische Satz häufig mit “Der Stärkere überlebt” übersetzt. Allerdings ist “Der Angepasstere überlebt” doch viel treffender, oder nicht?

Sicher, wer stark ist, kann sich gegen Fressfeinde und die Bedrohung durch Artgenossen schützen oder sie zumindest abwenden. Allerdings gibt es auch Gegner bei welchen reine Stärke, also im ganz ursprünglichen Sinne reine Muskelkraft, nicht ausreicht, um ihn zu bezwingen.

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