Fazit nach zwei Jahren: Auf der Suche nach Identität

Vor etwas über zwei Jahren entschied ich mich, diesen Blog hier zu starten. Heute habe ich über 80 Blogposts veröffentlicht und ein paar wenige treue Leser gewonnen.

Damals wusste ich noch nicht, wo meine Reise als Autor und Blogger hingehen würde. Und heute, weiß ich das leider immer noch nicht. Geplant war eigentlich einfach mal zu machen. Einfach schauen, was mir in den Sinn kommt, etwas dazu schreiben und es schließlich online zu posten.

Mit dieser “Technik” habe ich es, besonders Ende letzten und Anfang diesen Jahres geschafft, wöchentlich Blogposts zu veröffentlichen. Mit einigen dieser Beiträge konnte ich sogar kleine Erfolge erzielen, ja manche finden sich sogar in der Google-Suche relativ weit oben!

Dennoch bin ich meinem Ziel nicht näher gekommen. Jedenfalls nicht merklich. Denn ich weiß immer noch nicht, wo die Reise hingehen soll oder gar wird.

Heute folgt dazu ein Eintrag, den ich vielleicht schon ganz zu Beginn dieses Blogs hätte schreiben müssen, mit vielen Fragen, um heruszufinden für was ich und dieser Blog stehen.

UMWEGN ist anders

Seit ich diesen Blog nun also vor über zwei Jahren gestartet habe, habe ich schon viel gelernt. Wie man Blogposts, besser strukturiert, wie man Keyoword Recherche betreibt und wie man einen Post suchmaschinenoptimiert und einige Dinge mehr.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch gar nicht darüber beklagen, denn es hat mir super viel Spaß gemacht und das tut es auch weiterhin. Auch dann, wenn ich manchmal keine brandneuen Ideen mehr habe und über ähnliches Schreibe oder anfange etwas zu schreiben nur um dann zu bemerken, dass ich über das selbige Thema bereits einen Blogpost geschrieben habe.

Im Rahmen meiner Learnings über der Jahre kristallisierte sich allerdings etwas heraus. Ein Grundelement, dass alle supererfolgreichen Blogs verbindet:

Sie lösen Probleme.

Und ich? Ich kreire sie. Oder stelle sie. Oder lasse euch solange über etwas nachdenken, dass ihr denkt, es wäre ein Problem.

Wenn ein Blog ein Problem löst, dann ist es deutlich einfacher herauszufinden, welchen Mehrwert man seinen Lesern liefert, was sie lesen wollen, weshalb sie das lesen wollen und wer überhaupt diesen Blog liest.

Bei mir gestaltet sich das dann schon irgendwie schwieriger. Denke ich jedenfalls. Denn alles was ich mache mit meinem Blog ist euch vielleicht kurzfristig dazu zu ermutigen mal über einen alltäglichen Sachverhalt nachzudenken. Ansonsten unterhalte ich. Ob ich das gut mache, weiß ich nicht unbedingt, ich weiß schließlich nicht ob meine Texte euch zum schmunzeln oder wenigstens zum kurzen stärkeren aus der Nase Ausatmen bewegen.

Die Community / Zielgruppe

Über die zwei Jahre habe ich auch gemerkt, dass meine ursprüngliche Idee Dikussionen in den Kommentaren zu entfachen auch eher weniger gut funktioniert hat. Ein paar wenige von euch haben überhaupt kommentiert (shoutout an euch!). Die meisten haben sich wenn überhaupt mal persönlich mit mir darüber unterhalten. Was ebenfalls wieder zeigt, dass die meisten meiner Leser doch aus dem Freundes und Familienkreis stammen.

Und deshalb besteht meine Zielgruppe aus Personen meines Alters mit dem Berufsstand Student. Die Suchintention besteht darin, dass ihr lesen wollt, welche Flausen ich diese Woche mal wieder im Kopf habe oder einfach, weil ihr mich kennt.

Was bedeutet das jetzt für meine Marketingstrategie? Ich muss mehr Menschen kennenlernen und einen positiven Eindruck machen, sodass diese ebenfalls damit beginnen meinen Blog zu lesen, nur weil sie mich mögen.

Oder ich such mir eben ein Problem, welches ich lösen kann und starte einen neuen Blog. Wäre auch eine Option.

Hingegen der sich mittlerweile in euren Gedanken Manifestierten Auffassung, dies sei ein Abschiedsblogpost, möchte ich euch dazu ermutigen mir zu helfen, meine Blogidentität zu finden. Sodass ich in Zukunft auf diesem Blog weiterschreiben kann.

Jetzt seid ihr an der Reihe!

Dazu würde ich mir von euch wünschen mir Rückmeldung zu geben. Gerne auf jeglichem Wege, ich würde allerdings die Kommentare bevorzugen! 😉

Fragen die ich mir stelle, die mein “Angebot” für euch besser machen sind:

  • Für was steht UMWEGN? (1 Wort / Kurzbeschreibung)
  • Was erwartest du in der Zukunft von UMWEGN?
  • Liest du lieber den Blog oder hörst du lieber Podcast?
  • Welcher Blogpost gefällt dir am besten?
  • Was wünscht du dir von UMWEGN? (Postideen, neue Formate, etc.)
  • Wie würdest du am liebsten mit UMWEGN interagieren?
  • Warum verdammt nochmal hast du meinen Newsletter noch nicht abonniert?!

An dieser Stelle also vielen vielen Dank, wenn du die kurzen Fragen beantwortest und auch gerne diesen Blogpost oder auch nur die Fragen weiterleitest und mir beantwortet zukommen lässt.

Ich hoffe wir können in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren gemeinsam diese Chose hier auf ein neues Level heben!

Bis es soweit ist, werde ich hiermit einfach weiterhin auf UMWEGN bleiben und ich hoffe ihr auch!

Also bis dahin:

Vielen Dank fürs Lesen und

bleibt auf Umwegn!

P.S.: Nächste Woche gibt es wieder einen erleuchteten Blogbeitrag, der euch neue Probleme, Missstände usw. aufzeigt. Freut euch drauf! 🙂

unsplash-logo“Lego Figuren” Foto von Carson Arias

4 Antworten auf „Fazit nach zwei Jahren: Auf der Suche nach Identität“

  1. Wenn du schon so lieb dazu aufrufst, warum sollte man dann nicht seine Arbeitszeit sinnvoll nutzen und deine Fragen beantworten? Ich mache dann mal hier den Anfang:
    – Umwegn steht für mich für interessante, teils kontroverse Themen und immer neue Denkansätze
    – Mach mal so weiter wie bisher, das machst du schon gut so
    – Aktuell ist mir der Blog noch lieber
    – Den einen Post gibt es nicht, ich habe versucht einen zu finden, alle sind auf ihre Art gut, Stichwort sinnvoll genutzte Arbeitszeit 😉
    – Momentan habe ich keinerlei Ideen, Wünsche oder Anregungen, vielleicht sollte ich mal 30 Tage meditieren
    – Die beste Interaktionsmöglichkeit ist noch immer das direkte Gespräch. Vielleicht werden es ja mit zunehmender Bekanntheit dann doch die Kommentare, du antwortest ja sehr fleißig

    So weit, so gut, vielleicht sieht man sich ja vor Semesterstart nochmal…

    1. Hey Hey!

      Suuuuuuper dank dir mein Lieber! :*

      Hilft mir schon mal weiter und bestätigt mich in meinem Tun!
      Das mit den Kommenatren sehen wir dann einfach mal noch. 🙂

      Gerne! Lass nochmal treffen!
      Bis dahin bleib auf UMWEGN! 😉

      P.S.: 30 Tage Meditation kann ich nur empfehlen!

  2. Lieber Lorenzo,
    endlich wieder ein Kommentar von mir- nicht dass ich deine Blogs nicht lesen würde, die Kommentare sind dann schwieriger.
    Beim Lesen schießen einem viele Gedanken durch den Kopf, die am Ende zu bündeln für eine gezielte Antwort lasse ich dann oft sein – vllt. sollte ich das üben.
    Heute gibt es aber gezielte Fragen- top:
    – Umwegn steht für mich für interessante Impulse, manchmal über Sachverhalte, über die ich noch nie nachgedacht habe – eine bunte Mischung mal sozialkritisch, mal philosophisch, mal einfach aus dem Leben gegriffen…Und die zum Nachdenken anregen.
    -ich bin gespannt, es werden sicherlich weiterhin Themen sein, die einem nicht unbedingt spontan in den Sinn kommen
    -Lesen bündelt bei mir die Aufmerksamkeit, aber so ein Podcast mit deiner Stimme bei einem einsamen Frühstück, das hat was:-)
    – du möchtest jetzt, dass man noch einmal durch alle deine Beiträge klickt – das habe ich getan – ich fand es spannend, möchte gerne manche noch einmal lesen, habe ich überhaupt alle gelesen?
    Behalt die bunte Mischung bei – finde ich gut, die Überschriften sind top, heißt man wills lesen- sofort!
    -im Moment fällt mir dazu nichts ein – schließe mich MV an, vllt. sollte ich auch mal meditieren.
    -ich übe Kommentare schreiben – spontan – ist auch eine challenge
    Lieber Lorenzo, sei umarmt.

    1. Hey Hey,

      Super dank dir für den Kommentar! :*

      Das hilft mir ebenfalls weiter. Es freut mich, dass ich mein Ziel erreiche dich zum Denken anzuregen! Und ebenfalls, dass es eine allem Anschein nach eine gute Mischung an Themen gibt. Wenn man so viel schreibt, hat man oft das Gefühl, dass sich vieles doppelt oder stark ähnelt.

      Auch dir kann ich die Meditation nur empfehlen! 🙂

      Liebe Grüße

      Lorenzo

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